Quereinstieg ermöglichen

Welche Strukturen Träger brauchen, damit Quereinstieg gelingt

Träger Illustration
Ihr Weg in 3 Schritten

Geeignetes Personal Schritt für Schritt finden

Fachkräfte, Quereinsteigende und Adressat*innen berichten

Erfahrungsberichte aus der Praxis

Kerstin Wittke„Es ist nie zu spät, sich für etwas Neues zu entscheiden"

Kerstin Wittke hat ursprünglich im zahnmedizinischen Bereich gearbeitet und sich mit Mitte 40 für einen Quereinstieg in die stationäre Kinder- und Jugendhilfe entschieden. Im Gespräch erzählt sie, wie sie über eine Nachbarin und heutige Chefin in das Arbeitsfeld kam, welche Hürden sie bei der Anerkennung ihrer Vorerfahrung erlebt hat und warum sie sich am Ende für ein berufsbegleitendes Studium der Sozialen Arbeit entschieden hat. Sie spricht offen über ihre Arbeitsbedingungen bei einem kleinen privaten Träger und gibt anderen Quereinsteigenden Mut, den eigenen Weg nicht aufzugeben.

Sarah Plogmann„Ich würde es immer wieder machen"

Sarah Plogmann arbeitet in einer stationären Kinder- und Jugendeinrichtung in Niedersachsen. Sie erzählt, wie sie über eine Stelle als Hauswirtschaftskraft in die Kinder- und Jugendhilfe kam und sich mit 30 Jahren berufsbegleitend erst zur sozialpädagogischen Assistentin und danach zur Erzieherin qualifiziert hat.

Kerstin SchlüterSie suchen das Jugendamt und finden einen Fachbereich

Kerstin Schlüter, Leiterin des Fachbereichs für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück erklärt, was einen öffentlichen Träger der Jugendhilfe ausmacht, welche Aufgaben dahinterstehen und was das für Menschen bedeutet, die dort einsteigen möchten.

Wibke Behlau, Manuela Scheele„Das Spannende an der Arbeit sind die Jugendlichen selbst"

Manuela Scheele, Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V., und Wibke Behlau, Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V., vertreten freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe auf Landesebene. Im Gespräch erklären sie, wie freie Träger organisiert sind, was einen guten Einstieg in das Arbeitsfeld ausmacht und worauf man bei Arbeitsbedingungen und Gehalt achten sollte.

Christof GebhardtWodurch werden Kinder in Niedersachsen bestmöglich mit Hilfsangeboten versorgt?

Christof Gebhardt von der Landesjugendhilfeplanung berichtet, dass das Informationsportal freien Trägern, öffentlichen Trägern und Interessierten die Möglichkeit bietet, sich zu orientieren und den schnellsten beziehungsweise effektivsten Weg zu finden, Fachkraft in der Kinder und Jugendhilfe zu werden.

Eine Careleaverin„Eine Person hat den Unterschied gemacht"

Antje Krog spricht mit einer erfahrenen Careleaverin, die vom achten bis zum 17. Lebensjahr in einer stationären Wohngruppe gelebt hat. Sie berichtet aus ihrer eigenen Perspektive und erzählt, was Fachkräfte für sie bedeutet haben und was sie Quereinsteiger*innen in dieses Arbeitsfeld mitgeben möchte.

Elisabeth Koch„Stillstand finde ich ganz furchtbar"

Elisabeth Koch ist als Leitung in der stationären Jugendhilfe tätig. Im Gespräch erzählt sie von ihrem Weg über ein Freiwilliges Soziales Jahr und die Erzieher*innenausbildung bis zur Leitungsposition, und davon, warum sie sich mit über 30 Jahren noch einmal für ein berufsbegleitendes Studium entschieden hat.

Kerstin Schlüter„Wir sind hier Teamplayer – das geht nicht anders"

Kerstin Schlüter leitet den Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Osnabrück. Sie erklärt, mit welchen Maßnahmen die Stadt dem Fachkräftemangel begegnet, welche Rolle der Quereinstieg dabei spielt und warum sie selbst noch einmal studiert hat.

Natalia Lebedieva„Wenn man einen Willen hat, findet man auch einen Weg."

Natalia Lebedieva ist ausgebildete Sozialpädagogin aus der Ukraine und kam im März 2022 nach Deutschland. Im Gespräch mit Antje Krog schildert sie ihren Weg zur beruflichen Anerkennung, von den ersten Sprachkursen über die Prüfung ihres Abschlusses bis zum Ergänzungsprogramm der Universität Oldenburg, und macht anderen in einer ähnlichen Situation Mut, dranzubleiben.

Kristina Novy, Universität OldenburgAbschluss aus dem Ausland: Was muss ich tun, um in der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten zu können?

Kristina Novy ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Oldenburg im Projekt Kontaktstudium. In ihrem Statement erklärt sie, welche Schritte Personen mit einem ausländischen Bildungsabschluss gehen können, wenn sie in der Kinder und Jugendhilfe arbeiten möchten, und welche Weiterbildungsangebote es dafür für migrierte und geflüchtete Menschen gibt.

Persönliche Beratung

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Antje Krog
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Prof. Dr. Alexandra Engel
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